Jeder Mensch, der sich verändern will, der nach "dem Besseren strebt", wird feststellen, dass seine Veränderung nur dann erfolgreich sein wird, wenn er alles, was mit seinem Veränderungsthema zusammenhängt, betrachtet und seine Bewertung dieser Zusammenhänge in seine Lösungsfindung einbezieht.
Das Wort "systemisch" leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie "das Zusammengesetzte".
Coaching unterstützt Menschen darin, sich selbst situationsbezogen erfolgreich zu verändern.
Der Begriff "lösungsorientiert" ist von der Coachingwelt
aus der Therapie übernommen worden.
Orientiert sich eine Therapie vor allem am Problem, so erzeugt diese Haltung psychisch und biologisch eine Empfindung beim Betroffenen, die wenig Lust auf eine Lösung macht. Eine Orientierung an Lösungen statt an Problemen erzeugt ein Wohlbefinden, das Lust auf Veränderungen macht.
Herr Janßen Coaching erreicht, dass der Coachee sich selbst so organisiert, dass er Alternativen, d.h. Lösungen für erfolgreiches Verhalten entwirft.
Orientiert sich eine Therapie vor allem am Problem, so erzeugt diese Haltung psychisch und biologisch eine Empfindung beim Betroffenen, die wenig Lust auf eine Lösung macht. Eine Orientierung an Lösungen statt an Problemen erzeugt ein Wohlbefinden, das Lust auf Veränderungen macht.
Herr Janßen Coaching erreicht, dass der Coachee sich selbst so organisiert, dass er Alternativen, d.h. Lösungen für erfolgreiches Verhalten entwirft.
Therapie ist absolut sinnvoll für Menschen, die sich nicht aus eigener Kraft verändern können und unter diesem Zustand leiden. Sie haben einen eingeschränkten Zugriff auf die in ihnen liegenden Ressourcen und können sie nicht so organisieren, dass ihr Zustand sich langfristig verbessert.
Aus diesem Grund nutzt der Therapeut seine Expertise und seine fachliche Autorität, um seinen Kunden therapeutisch zu diagnostizieren. Aufbauend auf dieser Diagnose entwickelt er die Therapie.
Würde ein Coach eine therapeutische Diagnostik bei einem seelisch gesunden Menschen durchführen, so müßte er dazu nicht nur die Befähigung haben, er könnte auch nur feststellen, dass dieser Mensch gesund ist. Jedes therapienahe Coaching wird im Coachee einen Menschen sehen, der leidet und sich nicht aus eigener Kraft verändern kann.
Axel Janßen verzichtet vollständig auf eine therapeutische Sicht auf den Menschen. Dem Coachee wird zugetraut, dass er sich selbst diagnostizieren kann und aus dieser Erkenntnis heraus Lösungen entwickelt. Axel Janßen stellt dafür im Coaching die Strukturen bereit.
Ein Coachingansatz beschreibt die Wirkungserwartung, die durch das Coaching erreicht sein soll und wodurch sie erzielt wird.
Am Markt gibt es zwei Familien von Ansätzen:
Der Coach ist die Autorität, die den Coachee und seinen Veränderungswunsch analysiert. Aus seiner Bewertung der Situation entwickelt der Coach geeignete Angebote, die den Coachee zu einem vorher vereinbarten Ziel führen.
In der Regel geschieht das über einen längeren Zeitraum. Der Coach ist der Experte für Veränderung.
Beim autonomen oder selbstorganisierten Coaching steht die Selbstständigkeit des Coachee im Vordergrund. Er lernt, sich selbst zu diagnostizieren und seine Motive, Werte, Bedürfnisse, Begabungen und Fähigkeiten themenorientiert so zu organisieren, dass er seine Veränderung alleine meistert.
Bei vergleichbaren Anliegen kann sich der Coachee selbst coachen.
Im Coaching entwickelt der Coachee selbst einen für ihn attraktiven Handlungsplan. Der Coach stellt die Strukturen dafür zur Verfügung. So ist ein autonomes Coaching oft nach nach einem Tag abgeschlossen.
Jede Veränderung einer Handlung oder eines Verhaltens beruht darauf, was der Mensch aus sich heraus an Zusammenhängen erkennt und über welche Motive, Bedürfnisse, Werte, Gefühle, Begabungen, Erfahrungen, Erkenntnisse, faktisches Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und externe Mittel er verfügt.
Um eine Veränderung zu erreichen, greift er auf diese Ressourcen zurück und organisiert sie selbst zu einem Handeln.
Die Aussage
Jeder Mensch nimmt seine Umwelt (System oder Kontext) individuell wahr, d.h. er interpretiert das, was er wahrnimmt auf Grund der (emotionalen) Bedeutung, die er selbst mit dem Wahrgenommenen verbindet.
Sinngemäß "konstruiert" er seine Erkenntnisse aus sich selbst heraus.
Betrachtet jetzt jemand anderes diesen Menschen, so wird dieser Betrachter das Beobachtete ebenfalls aus sich heraus bewerten. Er erkennt, dass, was er selbst für wichtig erachtet. Ein Berater arbeitet so.
Coaching akzeptiert, dass jede Bewertung des Coachee oder der Zusammenhänge durch den Coach konstruiert ist und verzichtet daher vollständig darauf.
Der Coachee reflektiert darüber, wie er selbst die Zusammenhänge seines Themas deutet.
In einem professionellem Coaching ist die Identifikation der vorhandenen Ressourcen ein Muss. Aus Ihnen entstehen die alternativen Handlungen einer erfolgreichen Veränderung.
Unterschiede
Damit Sie entscheiden können, was das Richtige für Sie ist, sind hier zentrale Unterschiede der am Markt auftretenden Coachingverständnisse aufgelistet.Die Unterscheidungsmerkmale entsprechen der Marktsicht von Axel Janßen und sollen Ihnen helfen, Fragen zu stellen, die Ihre Wahl erleichtern.
Selbstorganisierte
(autononome) Ansätze
Beratende
(autoritäre) Ansätze
Gemeinsam
ist den selbstorganisierten Ansätzen, dass dem Coachee zugetraut wird, sich
selbst zu diagnostizieren und sich aus der Verbindung mit seinen Ressourcen
selbst so zu organisieren, dass ein Handlungsplan
entsteht.
Der eigentliche Star ist der strukturierte Coachingprozess, der dem Coachee seine Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht. Der Coach ist Diener des Prozesses und verzichtet konsequent auf jede Form der Bewertung seines Coachee. Eine länger andauernde Abhängigkeit vom Coach entsteht nicht.
Der eigentliche Star ist der strukturierte Coachingprozess, der dem Coachee seine Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht. Der Coach ist Diener des Prozesses und verzichtet konsequent auf jede Form der Bewertung seines Coachee. Eine länger andauernde Abhängigkeit vom Coach entsteht nicht.
Gemeinsam
ist den beratenden Ansätzen, dass dem Coach eine zentrale Bedeutung in Form
einer Expertise für ein bestimmtes Thema zukommt. Aus seiner Person heraus
(autoritär) bewertet der Coach seinen Coachee im Zusammenhang mit dem Coachingthema.
Basierend auf seiner Diagnose entwickelt der Coach interaktiv selbst ein
Vorgehen, das den Coachee seinem Ziel näher bringt. Fragen im Coaching sind
oft versteckte Ratschläge.
Werteorientierung
Selbstorganisiertes
Coaching orientiert sich an den Werten FREIHEIT, FREIWILLIGKEIT, SELBSTSTEUERUNG
und RESSOURCENVERFÜGUNG. Dieser Orientierungsrahmen ermöglicht
es dem Coachee, sich "selber zu helfen". Durch den daraus resultierenden
konsequenten Verzicht auf eine Bewertung des Coachee durch den Coach ist
eine Abwertung ausgeschlossen
und
somit zu jedem Zeitpunkt auch eine Wertschätzung des Coachee gegeben.
Beratende
Ansätze sind "wertschätzend", d.h. der Coach respektiert
die Werte seines Coachee und verzichtet auf eine Abwertung, so dass eine
vertrauensvolle Beziehung
entstehen kann. Neben der Wertschätzung ist die durch den Coach eingebrachte
Expertise immer ein Ausdruck von dem, was dem Coach im Hinblick auf das
Coaching wichtig ist. Oft orientiert sich beratendes Coaching am Wert "win-win".
Der Coachee muss seine Lösungsentwicklung daran ausrichten. Auch wenn
die Folgen anderer Lösungen für den Coachee selbst attraktiver
wären.
Der
Coachingprozess
Im
Selbstorganisierten Coaching ist der Prozess klar definiert.
Durch den Prozess wird grundsätzlich die Wahrnehmung in Bezug auf das Coachingthema erweitert, die Entscheidungsfähigkeit gefördert und es werden Verhaltensalternativen ausgelöst. Mithilfe des Prozesses organisiert der Coachee seine Veränderung selbst.
Da der Prozess klar beschrieben und wiederholbar ist, lernt der Coachee während des Coachings auch, diesen Prozess für vergleichbare Themen selbst zu verwenden.
Durch den Prozess wird grundsätzlich die Wahrnehmung in Bezug auf das Coachingthema erweitert, die Entscheidungsfähigkeit gefördert und es werden Verhaltensalternativen ausgelöst. Mithilfe des Prozesses organisiert der Coachee seine Veränderung selbst.
Da der Prozess klar beschrieben und wiederholbar ist, lernt der Coachee während des Coachings auch, diesen Prozess für vergleichbare Themen selbst zu verwenden.
Beratende
Ansätze orientieren sich zum Teil an einer strukturierten Abfolge, die
Ziel, Ressourcen, Optionen und Entschluss beinhaltet. Dieser Prozess erreicht,
dass sich der Coachee mithilfe des Coachs für eine Option entschließt.
Die gewählte Option wird zum Teil mit dem Coach eingeübt.
Oft verstehen beratende Ansätze unter dem Prozess auch die Abfolge von Handlungen des Coachs, die sich für den Coach aus dem Gespräch mit dem Coachee ergibt.
Oft verstehen beratende Ansätze unter dem Prozess auch die Abfolge von Handlungen des Coachs, die sich für den Coach aus dem Gespräch mit dem Coachee ergibt.
Legitimation (Überprüfbarkeit)
Der
Coachingprozess selbst ist wissenschaftlich hergeleitet. Nach der Hamburger
Schule ist der Coachingprozess aus dem Handlungslernen, den Transfertheorien,
dem Rubikonmodell (Heinz Heckhausen) und der Kepner-Tregoe
Methode abgeleitet
und ist somit wissenschaftlich legitimiert.
Im Coaching selbst bewertet der Coach nicht, sondern bildet ausschließlich Hypothesen aufgrund wissenschaftlich überprüfbarer Modelle. Der Coachee entscheidet selbst, ob er die Hypothese teilt und das Modell zur Identifizierung von Ressourcen und zur Entwicklung von Alternativen nutzen will.
Die wissenschaftliche Überprüfbarkeit aller Handlungen des Coachs sowie des Coachingprozesses ermöglicht eine kontinuierliche Qualitätssicherung.
Im Coaching selbst bewertet der Coach nicht, sondern bildet ausschließlich Hypothesen aufgrund wissenschaftlich überprüfbarer Modelle. Der Coachee entscheidet selbst, ob er die Hypothese teilt und das Modell zur Identifizierung von Ressourcen und zur Entwicklung von Alternativen nutzen will.
Die wissenschaftliche Überprüfbarkeit aller Handlungen des Coachs sowie des Coachingprozesses ermöglicht eine kontinuierliche Qualitätssicherung.
In
einem beratenden Coaching legitimiert der Coach sein Vorgehen auf unterschiedliche
Arten:
- Aus der Therapie. Diagnose und Vorgehen leiten sich aus therapeutischen Verfahren ab.
- NLP (Neuro Linguistisches Programmieren). Die Diagnose orientiert sich an vom Coach erkannten Glaubenssätzen des Coachee. Das Vorgehen orientiert sich daran, welche Werkzeuge dem Coach bekannt sind und welche er zur Veränderung seines Coachee auswählt. Oft werden förderliche Verhaltensweisen von dem Coachee bekannten Personen durch den Coachee geübt.
- Aus der eigenen Erfahrung heraus. Der Coach stellt dem Coachee seine Erfahrung mit dem Thema seines Coachee zur Verfügung und übt mit dem Coachee Veränderungen ein.
- Aus der Therapie. Diagnose und Vorgehen leiten sich aus therapeutischen Verfahren ab.
- NLP (Neuro Linguistisches Programmieren). Die Diagnose orientiert sich an vom Coach erkannten Glaubenssätzen des Coachee. Das Vorgehen orientiert sich daran, welche Werkzeuge dem Coach bekannt sind und welche er zur Veränderung seines Coachee auswählt. Oft werden förderliche Verhaltensweisen von dem Coachee bekannten Personen durch den Coachee geübt.
- Aus der eigenen Erfahrung heraus. Der Coach stellt dem Coachee seine Erfahrung mit dem Thema seines Coachee zur Verfügung und übt mit dem Coachee Veränderungen ein.
systemisch-konstruktivistisch
Das
Selbst-Erkennen der thematischen Zusammenhänge (systemisch) und deren
Bewertung durch den Coachee selbst ist einerseits fest im Coachingprozess
verankert - andererseits entspricht es den Werten von selbstorganisiertem
Coaching.
Der Konstruktivismus akzeptiert, dass jedes Lebewesen seine Welt aus sich selbst heraus deutet und bewertet und sich nur auf dieser Grundlage selber verändert.
Der Konstruktivismus akzeptiert, dass jedes Lebewesen seine Welt aus sich selbst heraus deutet und bewertet und sich nur auf dieser Grundlage selber verändert.
Beratende
Ansätze berücksichtigen entweder thematische Zusammenhänge
(systemisch) nicht oder bewerten Zusammenhänge systemtheoretisch. Der
Coach identifiziert und beobachtet dabei das System seines Coachee. Aus systemtheoretischen
Erkenntnissen
heraus empfiehlt er Veränderungen, die der Coachee umsetzen sollte.
Ein systemtheoretisches Verständnis kann den Konstruktivismus nicht berücksichtigen, da der Coach als Beobachter alles von ihm Wahrgenommene selber interpretiert.
Ein systemtheoretisches Verständnis kann den Konstruktivismus nicht berücksichtigen, da der Coach als Beobachter alles von ihm Wahrgenommene selber interpretiert.
Dauer
Die
Dauer des Coachings orientiert sich am Coachingprozess. In der Regel dauert
ein Coaching für Einzelne 1-2 Tage, ein Coaching für Teams 2-3 Tage.
Da selbstorganisiertes Coaching grundsätzlich einen für den Coachee oder das Team attraktiven Handlungsplan beinhaltet, verantwortet der Coachee oder das Team selbst die Umsetzung zukünfiger Handlungen. Der Coach kann in dieser Zeit zur thematischen Reflektion oder freiwillig als Contollinginstanz genutzt werden.
Da selbstorganisiertes Coaching grundsätzlich einen für den Coachee oder das Team attraktiven Handlungsplan beinhaltet, verantwortet der Coachee oder das Team selbst die Umsetzung zukünfiger Handlungen. Der Coach kann in dieser Zeit zur thematischen Reflektion oder freiwillig als Contollinginstanz genutzt werden.
Die
Dauer des Coachings erstreckt sich über einen Zeitraum, der von einigen Wochen
bis hin zu mehreren Monaten gehen kann.
Das Coaching selbst ist in mehrere Sitzungen aufgeteilt, die meist nicht länger als 2h dauern.
Das Coaching selbst ist in mehrere Sitzungen aufgeteilt, die meist nicht länger als 2h dauern.

Seitenstruktur
WORKSHOPS
• WISSENSWERTES
• THEMEN + PORTFOLIO
• WORKSHOPSTRUKTUR
• UNTERSCHIEDE
• KONTAKT + ANGEBOT
Linkempfehlungen: axel-janssen.de • isoch.de • hamburger-schule.net • systemische-coach-ausbildung.de • smc-e.de