Ein Workshop hat immer eine Ergebniserwartung in Bezug auf das, was "erarbeitet" worden sein wird. Wie konkret dieses Ergebnis auszusehen hat, ist vorher nicht festgelegt. Der Workshop stellt die Strukturen bereit aus denen ein Aktionsplan folgt. Der Workshopleiter verantwortet die Strukturen und greift zu keiner Zeit in die Lösungsentwicklung ein. Er beschränkt sich auf das Moderieren.
Die Struktur des Workshops entscheidet darüber, ob sich jeder Einzelne motiviert einbringt und welche Qualität das Ergebnis erreicht.
Wie bei jedem anderen Vorhaben sind auch mit dem Lernen Ziele verbunden.
Der Zustand, der durch Lernen eingetreten sein wird, wird formuliert. Lernziele
orientieren sich dabei an einer Ordnung (Taxonomie).
CorporateWork nutzt die Taxonomie der Hamburger Schule:
1. Wissen 2. Anwenden 3. Reflektieren
4. Transfer
Abhängig davon, welche Taxonomiestufe erreicht sein soll, müssen die vorhergehenden Stufen realisiert werden.
CorporateWork nutzt die Taxonomie der Hamburger Schule:
1. Wissen 2. Anwenden 3. Reflektieren
4. Transfer
Abhängig davon, welche Taxonomiestufe erreicht sein soll, müssen die vorhergehenden Stufen realisiert werden.
Im Zusammenhang mit Lernen ist Kompetenz gleichbedeutend mit Handlungskompetenz.
Handlungskompetenz drückt sich dadurch aus, dass der Sinn eines thematischen Kontextes, sowie Unterschiede zu anderen Kontexten erkannt werden und alle persönlich verfügbaren Ressourcen selbstgesteuert so koordiniert werden, dass sie sich situativ in einem individuellen Handeln realisieren.
Kompetenz bezieht sich immer auf einen Kontext bzw. Thema. Erst wenn die Ansprüche, die der Kontext an einen stellt identifiziert und die eigenen Ressourcen bekannt sind, kann Handeln selbst so organisiert werden, dass Kompetenz möglich ist.
Kompetenz drückt sich im Transfergedanken des Lernziels aus und sie bedarf einer geeigneten Lernform, um sich zu entwickeln.
Lernformen sind die strukturellen Bedingungen für Lernen. Sie beschreiben, wie Lernen organisiert wird. Ebenso wie ein Seminar oder ein Training ist auch ein Workshop eine Lernform (siehe auch UNTERSCHIEDE).
Die Wahl der Lernform orientiert sich an dem, was durch Lernen erreicht sein soll.
Ein Unternehmen hat verständliche Ansprüche an seine Mitarbeiter. Ist z.B. festgelegt, wie in bestimmten Situationen zu verfahren ist, kann eine Schulung geeignet sein. Soll ein konkretes Ergebnis eintreten hilft ein Training.
Entscheidend ist das Ziel. Trainings und Schulungen eigenen sich als Lernform nicht, wenn das Ergebnis offen ist.
Vereinfach formuliert ist Didaktik der "Filter" mit dem Inhalte ausgewählt werden. Methodik beschäftigt sich mit der Organisation des Lernens.
In einem Workshop bestimmen die Teilnehmer das Thema und die Inhalte, die sie damit verbinden.
Motivation ist etwas sehr Individuelles. Jeder Mensch hat ganz eigene Motive (Antriebe bzw. Strebungen), die in unterschiedlichen Situationen angesprochen werden oder auch nicht.
Der Mensch ist lernfähig, aber nicht belehrbar. Mit Lust Lernen wird er nur das, was für ihn persönlich emotional attraktiv ist.
Erst dann setzt er sich sprichwörtlich in Bewegung (movere=bewegen). In der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema entscheidet er, ob es für ihn emotional lohnenswert ist, sich damit zu beschäftigen.
Erst, wenn die Lernform, z.B. ein Workshop und die damit einhergehenden Werte, diese thematische Attraktivität unterstützt, wird Lernen erfolgreich.
Axel Janßen nutzt in seinen Workshops Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie, dem Handlungslernen, den Transfertheorien und aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse.
Seitenstruktur
WORKSHOPS
• WISSENSWERTES
• THEMEN + PORTFOLIO
• WORKSHOPSTRUKTUR
• UNTERSCHIEDE
• KONTAKT + ANGEBOT
Linkempfehlungen: axel-janssen.de • isoch.de • hamburger-schule.net • systemische-coach-ausbildung.de • smc-e.de